Die besten Tipps für den Verkauf gebrauchter Elektronik Test zeigt Vorteile von Ankaufsportalen gegenüber Auktionen

(Berlin, 13. März 2012) Kauft man sich ein neues Handy, Notebook oder eine Digitalkamera, steht man vor der Frage, was mit dem alten Gerät geschehen soll. Beim Auto ist es üblich, dass man seinen Gebrauchtwagen verkauft, um das neue Auto preiswerter zu bekommen oder sich ein paar Extras leisten zu können. Dieses Vorgehen findet nun auch bei Elektronik und mobilen Geräten immer größere Verbreitung, und zwar in Form von sogenannten Ankaufsportalen. Dort wird dem Verkäufer vom Online-Ankäufer sofort ein Preis für das gebrauchte Gerät genannt. Wenn er akzeptiert, schickt er es an das Ankaufsportal und erhält nach wenigen Tagen das Geld auf sein Konto. Diese Portale unterscheiden sich damit deutlich von Online-Auktionen wie zum Beispiel eBay.

Wir haben den Verkauf selbst mit verschiedenen Geräten getestet und dabei das Verfahren und die Preise bei den beiden Marktführern verglichen. eBay ist der Pionier der Online-Auktionen und bereits seit 1995 im Markt. Als größter und beliebtester [1] Ankäufer von Handys und Smartphones hat sich in Deutschland WIRKAUFENS etabliert. Das 2008 gegründete Unternehmen erwartet in diesem Jahr seinen 250.000sten Kunden.

Test: Hürden für Gelegenheitsverkäufer

Eine große Hürde von Auktionsplattformen sind für technisch weniger versierte Gelegenheitsverkäufer die komplexen Formulare, die ausgefüllt werden müssen, bis endlich eine Auktion starten kann. Zwar ist das Ausfüllen einfacher und ausgefeilter geworden, erfordert aber immer noch ein genaues Lesen und langwieriges Bearbeiten über mehrere Seiten hinweg. Bei unserem Test haben wir fast eine Stunde gebraucht, bis wir uns registriert, angemeldet und die erste Auktion gestartet hatten.

Beim Ankaufportal muss man nur angeben, was man verkaufen will, und in welchem Zustand sich das Gerät befindet. Dann bekommt man den Preis genannt, druckt einen Versandzettel aus, das war alles in gut 10 Minuten erledigt. Und nach 5 Tagen war das Geld auf dem Konto.

Der Verkaufspreis kann bei einer Auktion naturgemäß erheblich unter dem eigenen Wunschpreis, aber auch dem eines Ankaufportals liegen. Das zeigt die folgende Vergleichstabelle mit Handy, Smartphone und Digitalkamera.

Vergleichstabelle mit Handy

Man sieht, dass ein privater Verkäufer bei einer Auktion mitunter einen etwas höheren Preis erzielen kann, aber auch das Risiko hat, seinen Artikel gar nicht oder zu einem geringeren Preis zu verkaufen. Zudem hat eBay gerade angekündigt, dass man die Gebühren erhöhen werde und als Verkäufer das Geld erst nach sieben Tagen bis zu vier Wochen erhalte. Hinzu kommt noch der unbezahlte Zeitaufwand für die Angebotserstellung, der bei technischen Geräten unserer Erfahrung nach bei 30-60 Minuten je Produkt liegt.

Und Untersuchungen der Auktionsstatistiken zeigen, dass Erst- und Gelegenheitsverkäufer tendenziell nicht die höchsten Preise erzielen. Die erreichen vor allem gewerbliche Konkurrenten, die ihre Produkte viel ausführlicher und umfangreicher beschreiben und zudem mit Umtausch und Garantien locken.

Nachteile bei Datenschutz und Nutzerbewertungen

Ein besonders wichtiges Thema ist der Datenschutz. Immer wieder erregen Meldungen Aufsehen, dass gebrauchte Notebooks oder Smartphones noch private Daten des vorherigen Besitzers enthielten. Das Löschen der Daten vom Handy, Smartphone oder Notebook ist aber nicht immer trivial. Online-Auktionsportale können dabei nicht helfen, gute Ankaufsportale übernehmen die sichere Löschung als Service für ihre Kunden.

Zu den Unsicherheitsfaktoren, die die Nutzung eines Auktionsportales beeinflussen gehört die Abhängigkeit von positiven Bewertungen. Oft sieht sich ein Verkäufer genötigt, über Probleme mit dem Käufer hinwegzusehen, um keine schlechte Bewertung zu riskieren. Manche Käufer drohen unverhohlen damit, eine schlechte Bewertung abzugeben. Hat man einmal schlechte Bewertungen, wird man bei der Auktionssuche niedriger gelistet, so dass womöglich weniger Bieter bei der Auktion mitmachen, was zu einem niedrigeren Preis führen kann.

Die Wahl des richtigen Ankaufsportals

Bei der Auswahl eines Ankaufsportals muss man zunächst beachten, ob es eine Mindestankaufsumme gibt. Wenn man beispielsweise ein älteres Handy verkaufen will, das nicht mehr als 5 Euro wert ist, wird das bei manchen Ankäufern erst gar nicht genommen, da man nur Geräte ab einer Summe von wenigstens 10 Euro akzeptiert.

Zudem sollte man prüfen, ob versteckte Kosten entstehen, beispielsweise beim Versand. So bietet WIRKAUFENS für jeden Ankauf, egal in welcher Höhe, immer einen kostenlosen Versand an, der zudem versichert ist. Somit muss der Verkäufer keinerlei Risiko übernehmen.

Manche Ankäufer verlangen eine Registrierung und Anmeldung für den Ankauf, andere verzichten darauf. Letzteres ist besonders praktisch, da man sich nicht wieder ein zusätzliches Passwort merken muss. Und wenn man den Ankaufsbetrag komplett an eine wählbare gemeinnützige Organisation spenden möchte, muss man nicht einmal eine Bankverbindung angeben.

Zusammenfassung

Die Nutzung eines Ankaufsportals wie WIRKAUFENS lohnt sich in der Regel für den Gelegenheitsverkäufer, auch finanziell. Das zeigen die beispielhaften Zahlen aus dem Test. Zudem lohnt sich der Verkauf für alle, die ihre Geräte mit wenig Aufwand und unkompliziert verkaufen möchten, auch wenn sie dann – vielleicht – etwas weniger Geld dafür bekommen. Erfahrungsgemäß erreichen bei Auktionsplattformen aber nur Power-Seller und Händler Top-Preise.

Top-Preise - wir kaufen es

Die Angebotserstellung ist bei einer Auktion besser als früher, aber noch immer langwierig und umständlich. Beim Online-Ankauf ist das Verfahren mit der Angabe von Marke, Modell und Zustand denkbar einfach. Der Arbeitsaufwand ist dementsprechend gering, und der Verkauf ist mit dem Versand des Gerätes praktisch abgeschlossen, während man bei einer Auktion bis zu 10 Tage warten muss, bis sie beendet ist. Nur beim Preis muss man eventuell leichte Abstriche machen. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob einem die in unserem Test festgestellten möglichen leichten Preisvorteile den erhöhten Aufwand und das höhere Risiko Wert sind.

[1] Bewertungszertifikat von ekomi https://www.ekomi.de/bewertungen-wirkaufens.html